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Letzte Änderung:

 Donnerstag 23 März 2017

Projekte der Klassen/Schulstellen

Grundschulsprengel Lana in Zusammenarbeit mit

 dem Pädagogischen Beratungszentrum Meran

der Basismedizin/Sanitätsassistenten

​Schulen in und außerhalb Südtirols 

Förderung der Lebenskompetenzen ist Gewaltprävention

Schulhauskultur

Eigenständig werden

Soziales Lernen und Streitschlichtung

Streitschlichterschulung

Ganzheitliche Sexualerziehung

 

 

Ziele allgemein

  • Die Schule schließt die Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenzen in ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag den Rahmenrichtlinien gemäß mit ein.
  • Schulhauskultur ist als präventiver Aspekt einer gesundheitsförderlichen Lebenswelt Schule konkretisiert.
  • Die Beziehungs- und Beteiligungskultur von Lehrer/innen und in Folge auch von Schüler/innen und Bezugspersonen ist gestärkt.
  • Erziehungsvereinbarungen sind gemeinsam formuliert und haben bindenden Charakter.
  • Die Schule ist als positiver Lebensraum und förderlicher Lernort gestaltet und erlebbar.

Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern

Mediation (schulische Form: Streitschlichtung) als eine Form der konstruktiven Konfliktbearbeitung geht von einem positiven Verständnis von Konflikten aus. Konflikte bilden den Motor für Veränderungen, sie sind Ausgangspunkte für Weiterentwicklungen, und zwar auf der individuellen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene. Nicht die Existenz von Konflikten ist also das Problem, sondern wie damit umgegangen wird.

Die Implementierung der Mediation und somit die Einführung bzw. Ausbildung von Lehrpersonen, Eltern und Schülerinnen und Schülern zielt darauf ab, dass diese sich Wissen und Schlüsselkompetenzen für effektive und befriedigende Kommunikation und daher für eine erfolgreiche Lebensgestaltung aneignen und zum Einsatz bringen können.

Gewaltprävention - Streitschlichtung – Basisausbildung und Begleitung

Kinder mit gut ausgebildeten sozialen Kompetenzen sind befähigt Mitschülerinnen und Mitschülern der Klassengemeinschaft Beistand bei der Lösung von kleineren Konflikten zu leisten. Meinungsverschiedenheiten friedlich zu lösen bzw. Konflikte ohne Gewalt auszutragen.

In der Schule ist ein Klima des verantwortungsvollen und demokratischen Handelns etabliert. Alle Beteiligten sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und gestalten ihr Verhalten ihrer Rolle gemäß.

Ziel ist u.a. den Schülern/Schülerinnen ein zusätzliches Angebot zur bestehenden Konfliktvorbeugung und Konfliktbehandlung durch die Lehrpersonen anzubieten.

Zielgruppe: Die Auswahl der Kinder erfolgt durch die Schüler/innen. Aufgrund einer Liste mit den besonderen Fähigkeiten eines/einer Streitschlichters/Streitschlichterin wird ein Klassengespräch geführt. Kinder diskutieren untereinander unter der Leitung einer Lehrkraft darüber, welche Schüler/innen der Klasse ihrer Meinung nach besonders geeignet für diese Aufgabe sind.

Die Ausbildung erfolgt während der Unterrichtszeit und wird von einer Mediatorin geleitet. Die neuen "Streitschlichter" erhalten nach Abschluss des Kurses eine Urkunde.

Maßnahmen:

  • Streitschlicherschulung und Begleitung
  • Einführung/Sensibilisierung der Lehrpersonen
  • Praxisbegleitung der ausgebildeten Streitschlichter
  • Auswahl und Einführung der Schülergruppe sowie
  • Schulung der Schülergruppe 
  • Einführung und Information der Eltern
  • Interne Vernetzung bzw. Austausch mit Schulen mit Streitschlichtern
  • Externe Vernetzung bzw. Austausch mit Das Buddy Programm: Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen (www.buddy-ev.de), z.B. Teilnahme am Wettbewerb

 

 

Eigenständig werden - Soziales Lernen als wissenschaftlich gestütztes Unterrichtsprogramm zur Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung von Kindern im Grundschulalter will folgende Lebenskompetenzen fördern:

  • Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen
  • Effektive Kommunikationsfertigkeit und Fähigkeit zu einer Selbstbehauptung
  • Umgang mit Stress und negativen Emotionen sowie Entspannungstechniken
  • Problemlösungskompetenz und kreatives Denken

Eigenständig werden verfolgt daher im Wesentlichen drei klar vorgegebene Ziele:

  • Schaffen von Lernsituationen, die es den Kindern ermöglichen, personale und soziale Kompetenzen zu erwerben, um sich in der heutigen Welt gut zurechtzufinden.
  • Durch gezielte Gesundheitsförderung und frühzeitig einsetzende Prävention soll Unfällen, Verhaltensstörungen, Sucht- und Gewaltverhalten, Misshandlungen und sexuellem Missbrauch entgegengewirkt werden.
  • Aufbau und Förderung partnerschaftlicher Beziehungen zwischen Schule, Familie und sozialem Umfeld der Kinder

Ziel: Die Lebenskompetenzen (life skills) der Menschen der Schulgemeinschaft sind erhöht und gestärkt

Maßnahmen:

- Umsetzung des Unterrichtsprogramms „Eigenständig werden“  durch die geschulten Lehrpersonen-ganzjährig

- Praxisbegleitung für die Lehrpersonen

- Elterninformationsabend

- Vernetzung mit „Eigenständig werden“ - Schulen (www.eigenstaendig.net)

 

 

Schulkultur und Schulklima | Regeln etablieren

Entscheidend für das Wohlbefinden aller Beteiligten einer Schule sowie für den Lernerfolg ist das soziale Klima, das an der Schule herrscht. D.h. ob sich die Menschen am Arbeits- und Lernort Schule zu Hause fühlen, hängt wesentlich davon ab, wie das Klima der Schülerinnen und Schüler untereinander, im Team der Lehrpersonen und zwischen Schülern, Lehrpersonen, Eltern und weiteren Beteiligten des Schule gestaltet wird.

Dass dem so ist, wissen die meisten Menschen aus eigener Erfahrung und die Neurowissenschaft kann mittlerweile diese Erfahrungswerte bestätigen.

Lehrpersonen haben mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Leitungsstil großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die schulische Leistungsfähigkeit und  -bereitschaft der Schülerinnen und Schüler.

Auf der anderen Seite prägt die Schulleitung das Klima eines Kollegiums, eines Teams und einer Schule entscheidend mit.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn die Schulleitung und die Lehrpersonen in die Gestaltung und Entwicklung einer guten Schulklimas investieren.

Ziel ist es durch die Wertediskussion gemeinsame Prinzipien, aufgrund dieser die Merkmale einer guten (gesunden) Schule sowie gemeinsame Haltungen und Regeln zu formulieren und im Laufe des Schuljahres zum Tragen zu bringen bzw. zu implementieren.

Ziel:  Regeln des Miteinander sind klar formuliert, konkretisiert und umgesetzt

Zielgruppe:  Lehrpersonen  und Schüler/innen, Eltern der Grundschule Zollschule

Maßnahmen:  Konkretisierung und Evaluierung von gemeinsamen Regeln des Miteinanders durch die Lehrpersonen

 

 

Ganzheitliche Sexualerziehung und Emotionale Bildung

Erziehung zur Liebesfähigkeit bedeutet, Kinder und Jugendliche im verantwortungsbewussten Umgang in ihren sexuellen Beziehungen zu bestärken und sie darin zu unterstützen, ihre Aufmerksamkeit auf ihre Persönlichkeitsentwicklung und auf ihre Sozialkompetenz zu richten. Es geht auch um die Förderung des Selbstwertes und die Entwicklung eines positiven Lebensgefühls. Die Schule ist eine wichtige Erziehungsinstanz, die neben de Familie die Möglichkeit hat, Kinder und Jugendliche durch Angebote zur Gefühls- und Sexualerziehung zu unterstützen und zu fördern. Sie sind Teil eines umfassenderen Bildungsprozesses.

Ziel:  Eine altersgerechte Sexualerziehung ist umgesetzt.

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen der 5. Klassen  

Maßnahmen: Umsetzung altersgerechter sexualpädagogischer Aktivitäten; Umsetzung des Modell „Love Talks“

Erste Hilfe in der Grundschule

Ziel des Konzeptes: Schüler der 5.Klasse Grundschule lernen, ihre Angst vor Notsituationen abzubauen, sowie schnell und richtig zu reagieren. Sie können Leben retten, indem sie in einem Notfall helfen und überlegt handeln.

Die Schüler lernen:

  • das richtige Einschätzen einer Notsituation
  • das korrekte Absetzen des Notrufs
  • die Anwendung der stabilen Seitenlage bei bewusstlosen Personen
  • die Durchführung der Herz-Lungen Wieberbelebung bei Personen ohne Bewusstsein, ohne Atmung und ohne Kreislauf
  • die Versorgung von kleineren und größeren Wunden
  • das Anlegen eines Druckverbandes bei lebensbedrohlichen Blutungen
  • verschiedene Lagerungsarten von verletzten bzw. kranken Personen
  • Verletzungen und Krankheiten möglichst zu verhindern, indem sie in der Freizeit achtsamer miteinander umgehen

Kompetenzen, die Schüler erreichen:

  • Aufmerksam werden, wenn in der nächsten Umgebung etwas passiert
  • sich selbst als Teil der Gemeinschaft und Helfen als soziale Aufgabe sehen
  • Angst vor Notsituationen abbauen, nicht wegschauen, sondern reagieren
  • sich selbst einschätzen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Hilfe leisten
  • sich während eines Notfalls ruhig verhalten und überlegt vorgehen
  • sich im heimatlichen Raum orientieren lernen, den Notfallort beschreiben können
  • sich in kranke oder verletzte Personen heineinfühlen, trösten
  • die Bedeutung der Gesundheit erkennen

Während der Ausbildung lernen die Schüler die Notrufzentrale 118 in Bozen und verschiedene Arbeitsschritte der Rettungskette kennen (Besichtigung des Rettungshubschraubers)

Weiters bekommen die Schüler eine theoretische Einführung über die Arbeit der Bergrettung in der Schule. Im Rahmen eines Lehrausganges (Vigiljoch) wird ihnen das Suchen und die Bergung einer verunglückten Person nähergebracht.

Care Team

1.      Die Aufgaben des Careteams intern

Bei Bedarf:

-          Ansprechpartner für die Lehrpersonen

-          begleiten, helfen, unterstützen mit Material und „Wissen“

-          stellen Kontakte her

-          geben in einer „Krise“ Struktur (halten den Rücken frei).

 

2.      Indikation: In welcher Situation sind wir da?

Bei Todesfällen

wenn die direkte Familie eines Schüler betroffen ist (wenn Bezugspersonen des Kindes gestorben sind, Geschwister, Eltern…)

wenn ein Mitschüler, Schüler, eine Lehrperson oder eine direkte Person der Schulgemeinschaft (Reinigungskraft…) gestoben ist.

Damit ist gemeint, Tod bei Unfällen, Krankheit, eine Sonderform ist der Suizid. Je nach dem ob die Unfälle in der Freizeit oder in der Schule stattgefunden haben müssen andere Maßnahmen getroffen werden und braucht es eine entsprechende Unterstützung und Reaktion von Seiten des Careteams.

Alles was unmittelbar in der Schule geschieht oder die Schulgemeinschaft betrifft sind wichtige Momente für Care.

Ein Sonderfall ist ein (tot)krankes Kind, wenn bei einem Kind eine solche Krankheit auftritt, ist die Aufgabe des Careteams die Lehrpersonen zu begleiten und unterstützen.

 

Wer ist das WIR?

Zunächst ist einmal festzuhalten, dass alle Lehrpersonen die mit den betroffenen Klassen, Schülern arbeiten (je nach Situation) beim Auftritt einer solchen Krisensituation mitarbeiten müssen. Die Mitarbeiter des Careteams sind Ansprechpersonen in jedem Schulhaus und ihre Aufgabe ist es die Lehrpersonen zu begleiten, unterstützen und beraten, in besonderen Fällen können sie auch kurzfristig übernehmen, aber im Grunde begleiten sie.

In jedem Schulhaus wird eine Liste mit den Telefonnummern der Mitglieder des Careteams aufgehängt, somit können die Lehrpersonen wenn eine Krise eintritt ein Mitglied des Careteams anrufen. Falls dieses Mitglied nicht erreichbar ist, einfach die nächste Nummer probieren. Die Mitglieder des Careteams können im Notfall jederzeit kontaktiert werden. Die Lehrpersonen brauchen sich dann nicht mehr um die Organisation zu kümmern, die Mitglieder des Careteams werden dann aktiv. Sie geben Tipps was die nächsten Schritte sein können, das kann konkret der Hinweis auf ein Arbeitsblatt sein oder auch die Kontaktierung weiterer Personen.

 

3.      Die Aufgaben des Careteams für sich selbst

Für uns als Careteam ist wichtig auf uns zu schauen. Wir nehmen an Fortbildung und Weiterbildung teil, „pflegen“ die Materialliste, versuchen diese immer wieder zu überprüfen und sind erreichbar für den Notfall.

Projekte im Schuljahr 2016-17

Schulstelle: LANEGG

Thema Projektleiter beteiligte Klasse
Wasser Leben - Workshop Ladurner Christine 4B
Papier Tiger - Workshop Ladurner Christine 4B
"Frutta nelle scuole" - Schulobstprogramm Brunello Sonia alle
Umweltschule "Klimareise" Ladurner Christine 5B
Percussion bewegt Brunello Sonia alle
s'Musigkischtl Brunello Sonia 4B, 5B
Opera domani Brunello Sonia, Caruso Isabella 5B
Kreativitätsförderung Frei Edith 2B, 5B

Schulstelle: KNABENSCHULE

Thema Projektleiter beteiligte Klasse
KlimaSchritte - Autofrei zur Schule alle
Fühlen wie es schmeckt Thaler Tamara 1E - 3E
"WIR" Projekt Gstrein Marion 1F - 3F + 3E
Schule am Bauernhof Kuk Silvia 2A, 3A
Apfelprojekt Strobl Sigrid 4A
Milchprojekt Schwarz Renate, Baldini Claudia, Moser Julia 3A, 3E, 3F
Öko Pause Baldini Claudia 1A, 1E, 1F
Umweltschule "Wasser Leben" Schmuck Petra 4A, 4E
Umweltschule "Klima Reise" Schmuck Petra 5A, 5E
s'Musigkischtl

Schwarz Tanja

Thaler Tamara

1A - 3A

1E - 3E

Bewegungsbausteine

Waldner Verena, Schwarz Eva

alle

Schulstelle: ZOLLSCHULE

Thema Projektleiter beteiligte Klasse
EOS Milchprojekt Kuntner Evi, Pichler Beatrix 3C, 3D
MUSE L1/L2 Di Cara Matteo 5C, 5D
Mobiles Forschlerlabor Gruber Karin alle
Kräuter erleben Kuntner Evi 3C, 3D, 4C
Lesenacht Gögele Irmgard 5C
Abenteuer....bei den Römern Schwarz Marseiler Renate 4D, 5D
"WIR" Projekt Flunger Marlies 1C, 1D
"klaNg" Kuntner Evi 1. 2. 3. C/D
s'Musigkischtl

Flunger Marlies

Kuntner Evi

1D, 2D

1C, 2C, 3C, 3D, 4C, 5C, 4D, 5D

Schulstelle: TISENS

Thema Projektleiter beteiligte Klasse
Erlebnisschule Langtaufers Berger Daniela 5.
Förderung der Lebenskompetenzen Margesin Martha alle
Apfelprojekt Plangger Elisa 4.
s'Musigkischtl Gufler Veronika 2. + 3.

Zeitlose gute und nachhaltige Gerichte in Zusammenarbeit mit Frankenberg Tisens

Margesin Martha alle
Freude am Lesen Gufler Veronika alle

ALLE SCHULSTELLEN

Thema Projektleiter beteiligte Klasse
Schwimmen im Regelunterricht Innerhofer Helmuth 2. Klassen
Erste Hilfe in der Grundschule Innerhofer Helmuth 5. Klassen
Germoglio 1. Klassen
Hallo ich werde erwachsen Gruber Karin 5. Klassen
Il dito magico o similare Cacciatori Barbara 5. Klassen
Schule in Bewegung Fachgruppenleiter alle Klassen
Hallo Auto Lehrpersonen NGG 4. Klassen
Prophylaxeprojekt "Mundgesundheit" der LFS Claudiana Lehrpersonen NGG 3. Klassen